End of the world

 

In dieser Serie setze ich die Idee von Realität und Fiktion ineinander zu verschmelzen weiter um. Fotografierte und digital überarbeitete Motive, die bei anderen im Alltag wenig Beachtung finden - darauf setzte ich weiter meinen Focus und in der Serie „End oft the world“ kritisch hinterfragend um. Mal ist es der Himmel, eine Pfütze oder ein Baum, die neu in Szene gesetzt werden und mit Elementen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz verwoben.  Bewusst soll auf die Entwicklung der künstlichen Intelligenz und die Diskrepanz zwischen Chance und Gefahr Bezug genommen werden. Realität und Fiktion schon heute nicht mehr klar erkennbar und doch gerne ignoriert.  Ergänzt werden die Werke durch von mir geschriebene Gedichte. 

 

End of the world No 4

 

Wo Stahl zu Wolken steigt,

ein Junge stehend, unter Werksleuchten schweigt.

Sein Blick gesenkt, die Hände fest geballt,

umringt von Rauch und Regen

-      kalt -

 

Ein Meer aus Funken tanzt in nächtlichem Glanz,

die Hütten grollen, künden laut seinen Kummer an,

in dieser Stadt aus Eisen, Zorn und Zwist.

 

Doch träumt er leise von den fernen Seen,

wo Wälder sanft die Stille umweh'n.

Wo nicht das Feuer der Maschine Licht entfacht,

sondern Sonnenstrahlen tanzen sacht durch Blätterpracht.

 

Sein Herz schlägt im Takt der schweren Maschinen,

er trägt die Bürde, die seine Heimat ihm auferlegt,

doch in seiner Seele nach anderem strebt.

      Ein Tag wird kommen, glaubt er fest und still,wo Eisen schweigt und sein Traum sich erfüllen will.Bis dahin wandert er durch Regen, Dampf und Nacht,der Junge, der träumend wacht. 


   ( Copywrite: Irmin Bernstädt, Mai 2024)              

 

End of the world No. 2

 

Stadt pulsiert, Asphalt nass,

Blick nach oben, Lichterflirren.

In der Nässe bricht das Licht die Ruh',

Hoffnung flüstert, Stille dazu.

 

Farben tanzen auf grauem Beton.

 

Äste glänzen, nass vom Regen,

zeichnen Wege, kreuzen sich verwegen.

Ein Junge steht da, die Arme weit,

umarmt die Welt in ihrer Ewigkeit.

 

Er sieht das Licht durch Dunkelheit brechen,

hört Tropfen leise sprechen.

Im Spiegel der Straßen, in der Nacht allein,

findet er Freiheit, einfach Sein.

 

( Copywrite: Irmin Bernstädt, April 2024 )

 

End of the world No 3 

 

In kalter Luft, die klar und rein,

trägt unser Versprechen weit,

dass einst wir uns gaben,

in vergangener Zeit.

 

Unter Eis, das knistert sacht,

erhebt sich stolz -

ein stiller Zeuge in der Nacht.

 

Dort warten wir, nicht heute, bald,

am Ort, der stets die Seelen rührt,

in Paris,

ein Wiedersehen? Leise? Unberührt?

 

( Copywrite: Irmin Bernstädt, Mai 2024)

 

End of the world No 8

 

Altes Gemäuer, mit Eis bedeckt,

Spiegel der Kälte, die die Gesellschaft weckt.

Durch frostige Gassen ziehen Schatten schnell,

Eis, die Wege hell.

 

Da steht der Junge, fest und entschieden,

In seinem Herzen, Hoffnung unbesiegen.

In seiner Brust, ein stilles Glühen,

will sich der eisigen Welt entziehen.

Er träumt von Frühling, von Wärme, Licht,

Sein Hoffen verliert das Morgen nicht.

 

( Copywrite: Irmin Bernstädt, 2024)

 

 

 

End of the world No 22

 

 

 

 
Geisterhafte Äste krallen,
Nebel schluckt die Ferne Stadt.
Eine Gestalt, im Trümmerfeld verloren,
Doch Hoffnung keimt, unbezwingbar, auserkoren.
(Copywrite: Irmin Bernstädt, Mai 2024)

 

Young man

 

 

 

Meerflüstern –

ein Segel weit am Horizont gesichtet.

Ein junger Schatten, von Freiheitslust verzehrt,

Im Wogenwolkenrausch genährt,

die Zukunft neu gedichtet?

 

( Copywrite: Irmin Bernstädt, Mai 2024)

 

 

Heaven

 

Himmelswesen - elegant und fein,

real im sein?

Der Betrachter -

ein Gedicht - mehr nicht?

 

( Copywrite: Irmin Bernstädt )

 

Paris

 

Intentional Camera Movement Fotografie

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Looking Back

 

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